Dorothea Gräbner

Dorothea Gräbner
Freischaffende Künstlerin

Ich misstraue Gemälden, weil sie Dinge sind, deren Rückseiten man nicht sehen soll. Dennoch beschäftigt mich, was Bilder wirksam macht: das Verhältnis von Figur und Grund, von Linie zu Fläche, von Material, Inhalt und Technik usw. Deshalb habe ich mich für die Arbeit mit Objekten des Alltags entschieden, die uns in ihrer
Eigenart ansprechen: Türen und Fenster beispielsweise verbinden jeweils zwei Räume miteinander, stehen für Innen und Außen, Verbindung  und Trennung.  Der Moment des Übergangs beider Seiten steht für mich für den Augenblick im Leben, in dem sich alles ändert. Er gibt Aufschluss für die Zeitdimension jeder figurativen Darstellung.

KURZVITA      
1954 geboren in Frankfurt am Main
Dort Studium der Kunsterziehung und Heilpädagogik
1980-1996  Lehrerin in Wiesbaden und Frankfurt. Künstlerische und heilpädagogische Projektarbeit für eine menschengerechte Lernumgebung
Seit 1987 Studien im Malen und Zeichnen bei Young-Hyang Lee und in der Abendschule der Städelschule
Seit 1996 Freischaffend künstlerisch tätig; kunstpädagogische Honorartätigkeit
2000 Stipendium Künstlerbahnhof Ebernburg, Bad Münster am Stein-Ebernburg
2001-2002 Gestaltung von Gebrauchstüren für die Frankfurter Fachhochschule
2002-2004 Ausstellungen in Seoul. Organisation und Durchführung eines Künstleraustausches mit Koreanischen Künstlern
2003-2005 Mitglied im künstlerischen Beirat des Kunstvereins Bad Homburg Artlantis e.V.
2007-2008 Atelierstipendium „Künstler im Zentrum“ der Johanna-Kirchner-Stiftung und der Frankfurter Malakademie
2013-2014 erneut Künstleraustausch/Ausstellung mit KünstlerInnen aus Seoul
Seit 2019 Mitglied im Künstlerkreis Kelkheim e.V.

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